Europa für Niedersachsen

DICTUM rescue Braunschweig: Digitale Kommunikationshilfe für nicht-deutschsprachige Patienten im Rettungsdienst

Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG)

in Kooperation mit

Erprobungsregion: Stadt Braunschweig (Hauptrealisierungsort)

Projektansatz

Seine körperlichen Beschwerden gegenüber Ärzten oder anderem medizinischen Fachpersonal adäquat vermitteln zu können, ist die Grundvoraussetzung für jede darauffolgende Behandlung. Gerade in medizinischen Notfallsituationen kann das wechselseitige Nicht-Verstehen für nicht-deutschsprachige Patienten zu gefährlichen Situationen führen, wenn Vorerkrankungen, Medikamentenunverträglichkeiten oder Informationen über die bisherige medizinische Behandlung und nicht zuletzt der Grund der Alarmierung nicht erhoben werden können. Im Projekt DICTUM rescue soll eine digitale Kommunikationshilfe für den Rettungsdienst erprobt und evaluiert werden. Diese soll eine basale Kommunikation ohne Anwesenheit von Dolmetschern in medizinischen Notfallsituationen ermöglichen. Das Ziel ist eine bessere, sichere und adäquate medizinische Versorgung und damit verbunden eine verbesserte Teilhabe am Gesundheitssystem nicht-deutschsprachiger Patienten sicherzustellen. Zusätzlich sollen Rettungsdienstmitarbeitende entlastet und die gesamte Rettungsdienstversorgungsstruktur gestärkt werden, was letztlich allen Bürgern zugutekommt.

Zum Artikel Dictum rescue gewinnt Niedersächsischen Gesundheitspreis 2020

Projektdauer:

1. April 2019 bis 31. März 2022

Kontakt:

Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Göttingen (UMG)
Frank Müller/Dr. Eva Noack
Humboldtallee 38
37073 Göttingen
Tel. 0551 – 39 22638
frank.mueller@med.uni-goettingen.de
evamaria.noack@med.uni-goettingen.de
www.dictum-rescue.de